Aufruf: Neuentwicklung wachstumswende.de unterstützen!

Liebe Mitglieder und Freunde der VÖÖ.

Mit dem Netzwerk Wachstumswende (wachstumswende.de) wurde in den vergangenen zwei Jahren viel angestoßen und erreicht. Die VÖÖ hat das Netzwerk von Anfang an in seiner Entwicklung begleitet. In diesem Jahr will das Netzwerk den nächsten großen Schritt gehen und seine Internetplattform komplett neu entwickeln. Eine kurze Zusammenfassung des Projektes finden Sie hier.

Mit diesem Projekt soll langfristig eine umfangreiche, für alle NutzerInnen frei verfügbare Plattform zu sozial-ökologischem Wandel etablieren, die Austausch und Vernetzung für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Entwicklung ermöglicht.

Zur Finanzierung der Programmierung in der zweiten Projektphase benötigt das Netzwerk nun finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 20.000 €, von denen die Hälfte (also 10.000 €) über Spenden eingeworben werden sollen.

Sie können dieses Vorhaben sowohl in Form von Einzelspenden und Förderzuwendungen, als auch durch eine Mitgliedschaft im Förderverein Wachstumswende e.V. unterstützen. Als gemeinnütziger Verein ist der Förderverein zum Ausstellen von Spendenbescheinigungen berechtigt.

Kontodaten für Überweisungen:

Wachstumswende e.V.
KTN: 7916508500
BLZ: 43060967
BANK: Gls Bank Bochum
Zweck: „Neue Webseite“

„Postwachstumsökonomie und Suffizienz“, Do., 27.10.2011

Die VÖÖ, das Netzwerk WachstumsWende (NEWW) und das Nachwuchsnetzwerk Suffizienz veranstalten gemeinsam eine DoktorandInnen-HabilitantInnen und BA-/MA – Werkstatt für Theorien und Konzepte zur „Postwachstumsökonomie und Suffizienz“. Das Programm kann hier eingesehen werden.

 

8.45    Einfinden

9.00   Begrüßung, Organisatorisches und Vorstellung der TeilnehmerInnen

9.30   Anne Friedrich: Neue Methoden der Bedürfnisbefriedigung für mehr Suffizienz und Lebenszufriedenheit.

10.20   Andreas Bräuer: Suffizienz, Bauen und Wohnen.

11.10    Kaffeepause

11.30    Dorothee Rodenhäuser: „Große Transformation” auf dem richtigen Weg? (Die Rolle von) Informations- und Berichtssysteme(n) für Monitoring und Evaluation des Transformationspfades zu einer nachhaltigen Gesellschaft in Deutschland, Frankreich und ?

12.15    Mittagspause

13.15    Laura Spengler: Politik der Suffizienz: Eine theoretische und empirische Analyse der Möglichkeiten und Grenzen einer politischen Umsetzung der Suffizienzstrategie.

14.05    Lieske Voget-Kleschin: Suffizienz zwischen normativen und eudaimonistischen
Fragen am Beispiel des Praxisfelds Ernährung.

14.55    Kaffeepause

15.15    Svenja Haverkamp: Schafft Social Entrepreneurship Raum für eine Postwachstumsökonomie? Die Veränderung von Raumbildern der Kunden bei „meine ernte“ am
Standort Münster.

 

 

Das Nachwuchsnetzwerk Suffizienz bietet Doktorandinnen und HabilitantInnen unterschiedlicher Disziplinen eine Plattform zum Thema Suffizienz. Die Mitglieder befassen sich in ihren Forschungen in verschiedenen Handlungsfeldern mit Suffizienzkonzepten. Das Netzwerk Wachstumswende (NEWW) ist ein offenes inter- und transdisziplinäres Netzwerk für junge WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen mit einer wachstumskritischen Positionierung. Es hat sich Ende 2010 aus der Vereinigung für ökologische Ökonomie (VÖÖ) heraus gegründet und wird durch sie unterstützt. Die VÖÖ vereinigt einem interdisziplinären Anspruch entsprechend ÖkonomInnen aller Fachrichtungen, Geistes-, Sozial-, und NaturwissenschaftlerInnen und Menschen aus anderen gesellschaftlichen Arbeits- und Lebensbereichen. In der Postwachstumsökonomik und der ökologischen Ökonomik werden Konzepte und Handlungsansätze für einen Übergang zu natur- und sozialverträgliche Wirtschafts- und Lebensweisen erforscht und entwickelt. Weitere Informationen unter www.wachstumswende.de und www.voeoe.de

Thinkfarm des Netzwerks Wachstumswende

Die dreitägige Thinkfarm des Netzwerks Wachstumswende findet im Anschluss an die Jahrestagung der VÖÖ nahe Hinterzarten statt. Die Idee dabei ist, nicht in rein theoretischer Beschäftigung zu verharren, sondern sie grundsätzlich mit praktischen Tätigkeiten im Sinne einer Wachstumswende zu kombinieren und dabei den Einsatz von Geld zu minimieren. So werden die Teilnehmer die Miete für die Unterkunft durch einen halbtägigen Arbeitseinsatz zur Instandhaltung der Hütte entrichten, außerdem im Austausch für Erzeugnisse aus dem Hofladen auf einem Nahe gelegenen demeter-Hof arbeiten.

Neben diesen praktischen Tätigkeiten werden aber auch die Köpfe rauchen. Das Netzwerk beschäftigt sich seit seiner Gründung mit der Frage, ob und wie man den Leitgedanken der Thinkfarm auch dauerhaft in akademisches Arbeiten integrieren kann. Boris Woynowski erarbeitet gerade ein Konzeptpapier für eine „dauerhafte Thinkfarm“. Dieses wird bei dem Treffen diskutiert und weiterentwickelt.

Des weiteren sollen mögliche Optionen der Vermarktung und des Vertriebs des Films „Voices of the Transition“ von Nils Aguilar ermittelt werden. Es handelt sich um einen Dokumentarfilm über den Wandel zur Agrarökologie und zu mehr lokaler Nahrungssicherheit im Angesicht von Peak Oil, Bodenübernutzung und Klimawandel, den Nils in den letzten Jahren mit erheblichem Engagement produziert hat. Für dieses Projekt wird noch einige Hilfe gebraucht und wir wollen uns überlegen, was wir dazu beitragen können. Informationen zum Film und einen Trailer gibt es unter milpafilms.org. Am Freitagabend wird der Film bereits im Rahmen der VÖÖ-Tagung als exklusive Vorpremiere gezeigt.

Mit der Thinkfarm soll ein Rahmen geschaffen werden, mit netten und interessanten Menschen ins Gespräch zu kommen, Ideen zu spinnen und natürlich einfach ein paar schöne Tage im Schwarzwald zu genießen. Neue und alte Gesichter sind herzlich Willkommen!

Weitere Informationen unter wachstumswende.de.