Der Kapp-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum und soll Studien zur Ökologischen Ökonomie fördern. Für die Ausschreibung 2020 lautet die übergeordnete Themenstellung:

„Ökologische und soziale Kosten des Wirtschaftens – und ihre Vermeidung“

Die Ausschreibung bezieht sich damit auf zentrale Forschungsfragen von K. William Kapp (1901-1976), einer der Gründerfiguren einer sozialökologisch ausgerichteten Ökonomie. Im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung und der zunehmenden Auslagerung von Kosten und Folgewirkungen des Wirtschaftens auf Natur, Gesellschaft und zukünftige Generationen hat die obige Problemstellung an Bedeutung gewonnen.

Von Interesse sind wissenschaftliche Beiträge, die sich nicht nur mit Umfang und Ursachen sozialer und ökologischer Kosten beschäftigen, sondern Lösungsansätze für ökologisch wie sozial verträgliche und in diesem Sinne zukunftsfähige Wirtschafts- und Lebensweisen entwickeln.

Berücksichtigt werden folgende Kategorien von Arbeiten:

  1. Dissertationen und Habilitationsschriften.
  2. Diplom- und Masterarbeiten (keine Bachelorarbeiten).

Die Veränderungen, die für eine ökologische Ökonomie erforderlich sind, können kaum aus einer rein wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive allein begründet werden; deshalb sind inter- und transdisziplinär angelegte Arbeiten (in deutscher oder englischer Sprache) bei diesem Thema besonders naheliegend.

Das Preisgeld wird auf maximal zwei Preisträger/innen verteilt und beträgt insgesamt

5.000 Euro

Interessierte erhalten die Bewerbungsunterlagen über die Geschäftsstelle des Kapp-Forschungspreises (Adresse siehe unten). Die Bewerbungsfrist endet mit dem

1. März 2020

Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der Kapp-Forschungspreis wird gemeinsam ausgeschrieben von:
der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) e.V., der Hatzfeldt-Stiftung, der Kapp-Stiftung, der Selbach-Umwelt-Stiftung sowie der anstiftung

Anforderung der Bewerbungsunterlagen
Dr. Manuel Schneider, Projektbüro ! make sense !
Waltherstr. 29, D-80337 München
info@make-sense.org

Die Ausschreibung als pdf finden Sie hier

 

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